Neujahrsturnier der Handballer ein voller Erfolg

18.01.2012 - Wettenberg gewinnt zweite Auflage des Turniers

Das Handball-Turnier der FSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt war laut Trainer Paul Günther eine "rundum gelungene Veranstaltung". Die neue Abteilungsleiterin Eva Rohs hatte die Fäden in der Hand und sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Damen-Turniers. Der Zeitplan wurde eingehalten.
Auch in sportlicher Hinsicht war Günther zufrieden. Seine Mannschaft erreichte in einem gut besetzten Feld den dritten Platz. Zum Auftakt gab es einen 22:11-Erfolg gegen den klassentieferen Bezirks-Oberligisten SV Bad Camberg. Günther gab Marlene Schlitz und Susanne Lange im Rückraum lange Spielzeiten, damit sie nach ihren langen Verletzungspausen ihren Rhythmus finden können. Sie konnten sich mit den Stammspielerinnen einspielen, wenn man einmal von Eva Rohs absieht, die als Organisatorin auf einen Einsatz verzichtete. "Das war richtig schöner Handball", freute sich Günther über den gelungenen Auftakt.
Im folgenden Spiel gegen den Gießener Bezirks-Oberligisten HSG Wettenberg musste die Mannschaft aber erkennen, dass es nicht ohne vollen Einsatz geht. "Wir haben gesehen, dass es noch nicht von selbst geht. Uns fehlte der Kampfgeist, den wir brauchen, um ins Spiel zu finden", sagte Günther nach der glatten 13:21-Niederlage, als Wettenberg die Fehler der Bad Sodenerinnen mit Tempogegenstößen konsequent nutzte.
Dementsprechend konzentrierter agierte die Mannschaft beim 19:11 gegen den Kreisligisten TSV Schott Mainz, der trotz der vier Niederlagen überzeugen konnte. Im letzten Spiel gegen die HSG Aschaffenburg war bei beiden Teams die Luft raus. "Die drei Spiele vorher hatten sich bemerkbar gemacht, aber für uns war es insgesamt ein guter Auftakt in die Rückrunde", resümierte Günther.
Das Turnier gewann die HSG Wettenberg mit 7:1 Punkten und der besseren Tordifferenz vor der punktgleichen HSG Aschaffenburg. Die FSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt wurde Dritte mit 4:4 Zählern vor dem SV Bad Camberg (2:6) und dem TSV Schott Mainz (0:8).

Quelle:Höchster Kreisblatt