D1 Handball Bezirksoberliga

20.09.2011 - WJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt 1-VfL Goldstein 18:18 (9:10)<p>Gerechtes Unentschieden

Wer sich ein bisschen mit der Liga beschäftigt, der wusste schon im voraus, dass dieses Spiel das Topspiel der Liga war. Beide Mannschaften gespickt mit zahlreichen Auswahlspielerinnen, mussten sich auf einen neuen Schiedsrichter einigen, da der regulär angesetzte nicht erschienen war.

Mit einer Verspätung von 15 Minuten wurde das Spiel angepfiffen. Schon in der ersten Minute zeichnete sich ein enges Spiel ab, in dem beide Mannschaften Nerven zeigten. Auf JSG Seite waren es alle möglichen technischen Fehler und Fehlwürfe die man machen konnte, noch dazu kamen komische Abwehrfehler, die so noch nie aufgetreten sind. Auf VfL Seite war es nicht ganz so krass mit technischen Fehlern, dafür gab es sehr viele Fehlwürfe. Die Gäste konnten sich schneller fangen und standen robuster und geschlossener in der Abwehr. Durch diese Faktoren blieb das Spiel ständig eng. Goldstein schaffte es zwar immer wieder auf einen zwei Toreabstand davonzuziehen, wurde aber auch immer wieder eingeholt.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel ein bisschen deutlicher. Die Fehler wurden reduziert und die JSG Abwehr stand besser. Wo in der ersten Hälfte eine Lücke war, war jetzt eine Gegenspielerin. Es dauerte nicht lange bis man sich auf 15:12 absetzten konnte. Allerdings schaffte man es nicht den Sack zuzumachen und auf 4 Tore davonzuziehen. Stattdessen unterliefen der Heimmannschaft jetzt wieder ein paar Fehler in der entscheidenden Phase. Beim Stand von 18:15 schaffte es der VfL Goldstein sich Stück für Stück heranzuarbeiten. Mit dem Abpfiff gab es noch einen 7m zu Gunsten vom VfL. Den versenkte die beste Spielerin auf dem Platz zum 18:18 unentschieden.

Hätte man das ganze Spiel wie die zweite Halbzeit gespielt, wäre das Spiel sehr wahrscheinlich gewonnen worden. Auf Grund der Tatsache, dass es auf JSG Seite so viele technische Fehler wie noch nie gegeben hat und die Gäste bis zum Schluss kämpften, ist ein Unentschieden gerechtfertigt. Überlegt man sich aber, dass das gegnerische Spiel nur von 2 Spielerinnen gemacht wird, von denen eine für ihr Alter richtig gut ist (9 Tore), ist es umso ärgerlicher nur ein Unentschieden zu haben. In diesem Spiel war es uns nicht möglich diese Spielerin mit einer guten Mannschaftsleistung aufzuhalten und unwichtig zu machen, sondern nur auszugleichen. Ein Ziel für das Rückspiel muss man ja haben.

Es spielten:
Merle Geißler, Tor (12/2 Paraden), Emilia Borrueco (1/1), Greta Bucher (3), Emily Faust (3), Maya Geiger, Sophie Haßelmeier, Emma Henke, Tabea Marschall (2), Jerina Ptak (6), Annika Rügheimer (3)