Volleyball Regionalliga: Erst ein Feueralarm, dann ein heißer Tanz

30.11.2010 - Knappe Niederlage gegen Etzbach

Die Damen der TG Bad Soden II unterlagen in der Volleyball-Regionalliga Südwest der SSG Etzbach mit 2:3 (16:25, 25:17, 15:25, 25:16, 11:15). Heiß her ging es an diesem Tag. Beim Einspielen sorgte ein Feueralarm für einen Großeinsatz der Altenhainer Helfer mit Hallenräumung. Statt Feuer war heißer Wasserdampf aus der Duschkabine der Auslöser für den Alarm, so dass die Begegnung mit 15 Minuten Verspätung begann. Geholfen hatte die Verzögerung eher dem Gegner. Die Startaufstellung von Bad Soden kam nicht in Tritt. Ohne Mühe gewann Etzbach den Satz mit 25:16. Anschließend waren die Gastgeberinnen voll da und holten sich den zweiten Durchgang mit 25:17. Kaum ausgeglichen, war danach die Luft raus und Bad Soden ergab sich mit 15:25 in den 1:2-Satzrückstand. Doch Trainerin Martina Becker hatte mit ihren Wechseln Erfolg, Bad Soden erzwang mühelos den Tiebreak. Nun wurde die von vielen Diskussionen mit Trainern, Schiedsrichtern und Zuschauern geprägte Begegnung noch nervenaufreibender. Nach 1:3-Rückstand servierte Nina Basting mit viel Druck zum 7:3. Zwei Auszeiten der Gäste konnten ihren Lauf nicht stoppen. Beim Seitenwechsel in Führung sah Bad Soden wie der sichere Sieger aus. Nun kippte der Tiebreak, beim 10:10 glichen die Gäste aus und gewannen mit 15:11. «Zuletzt hat der Mut gefehlt, viele Ungenauigkeiten haben den Tiebreak entschieden», resümierte Trainerin Martina Becker. TG Bad Soden II: Britta Deiters, Kerstin Dudichum-Kiene, Alexandra Cebulla, Nina Basting, Doreen Werner, Kirsten Schmelzer, Sandra Schilling, Dana Zajac, Jolanta Azubuike, Petra Gielkens, Nicole Struck, Barbara Krahn. Artikel Höchster Kreisblatt vom 30. November 2010