Übernachtung der TG Handballjugend

15.11.2010 - Bad Soden, 10. Oktober 2010, zwischen 10 und 11 Uhr, Strahlender Sonnenschein. Circa 20 Mädchen verlassen müde (und sehr satt) die Hasselgrundhalle. Woher kommt das?<br>

Schauen wir zurück:
Alles fing vor einem Tag an… die 20 Mädchen treffen sich, auch diesmal bei strahlendem Sonnenschein, um gemeinsam den Handballtrainingstag mit anschließender Übernachtung zu beginnen. Gleich zu Beginn werden Gummibänder zum Dehnen gezückt (die, die ein grünes Band haben sind Loser, haha, denn mit denen ist’s am Schwersten), danach ist Training angesagt.

Alle haben Spaß, auch beim Essen: Spaghetti Bolognese (tja, sehr einfallsreich). Hinterher tauschen wir unsere gewohnten Trainer gegen ein unbekanntes Exemplar (Trainer der Damen I) ein und geben uns der Kunst des „Ball-irgendwie-ins-Tor-Bekommens-wenn-man-von-einer-ungewohnten-Position-spielt“ hin…

Spaß beiseite, jetzt wird’s ernst:
1. und einziger Invalidenfall: Sarah Z.
Grund: Sie hindert den Ball mit allen Mitteln daran, ins Tor zu gehen.
Diagnose: brummender Schädel und starke Kopfschmerzen
Die restlichen Mädchen behandeln das Geschehen mit außerordentlichem Einfühlungsvermögen.
Bemerkung: „Immerhin hast du ihn gehalten.“
Grund für diese überaus präzise Beobachtung: das bevorstehende Elterntraining mit anschließendem Handballspielen, letzteres verlockt besonders eine Person, deren Namen wir an dieser Stelle nicht nennen wollen, dazu, sich zu einem kleinen, aber sehr emotionalen Wettkampf hinzugeben. Doch auch das ist vorbei gegangen…

Im Laufe des Abends finden noch ein Damen-Handballspiel sowie ein Volleyballmatch in der HGH statt. Irgendwann dazwischen wird gegessen - schau einer an, schon wieder Spaghetti Bolognese (das Rezept gibt’s wenn ihr ganz lieb fragt)) - und irgendwann ist es soweit, das Nachtlager aufzubauen. Die Matten bieten Schafkomfort auf höchstem Niveau inklusive eingebauter Massage-Rüttel-Funktion, wenn die anderen sich bewegen. Zu dumm, dass die meisten Mädchen noch lange nicht ans Schlafen denken. Es werden munter Chips, Popcorn und Co. gemampft (teilweise erinnert dies schon stark an Frustessen – es wissen die Bescheid, die gemeint sind). Zwar findet ein geplanter Ausflug auf das Dach der HGH nicht statt, aber die Gerüchteküche brodelt…

Morgens stehen alle zwischen 6 und 8 Uhr auf (bis auf die, die nicht zum Punkt gekommen sind und tragischerweise die Nacht durchgemacht haben, echt traurig) und gemeinsam wird gefrühstückt bis wir den Volleyballern wieder Platz machen müssen.

Und jetzt, liebe Leser, sind wir wieder dort angelangt, wo wir angefangen haben.

Zum Schluss geht von uns allen noch ein grooooooßes Dankeschön an unsere Trainer und unsere Eltern, die nicht nur den Trainingstag vorbereitet und mitgestaltet haben, sondern die uns auch bei unserem normalen Training und insbesondere bei den Spielen unterstützen. Vielen Dank!

Ihre Ansprechpartnerin: Anke Goslar-Mies