Team-Bronze und Staffel-Silber für Seniorinnen bei DM

30.10.2017 - Die Seniorinnen der LG BSN, die hauptsächlich auf der Bahn im Stadion zu Hause sind, wurden in den Wochen Ende August und Anfang September bei Deutschen Meisterschaften mit tollen Medaillengewinnen noch einmal hoch dekoriert.

ob. v. lks. D. Schulz-E., I. Bell, V. Lemence, unt. A. Reuschenbach, S. Müller, A. Raabe, S. Schraub

Die Seniorinnen der LG BSN, die hauptsächlich auf der Bahn im Stadion zu Hause sind, wurden in den  Wochen Ende August und Anfang September bei Deutschen Meisterschaften mit tollen Medaillengewinnen noch einmal hoch dekoriert.

Den Anfang machte die 4x400m Staffel der W 35 mit Sabine Müller, Irene Bell, Daniela Schulz-Ertner und Anne Reuschenbach, die bei den DM Senioren Wurf-Mehrkampf und Langstaffel in Zella-Mehlis (26./27.08.17) auf den silbernen Rang lief. Das siegreiche Quartett des Post SV Trier war an diesem Tag einfach zu stark und ließ dem LG-Quartett keine Chance.

Die vielseitigste LG-Athletin Anne Reuschenbach absolvierte vor und nach der Staffel den  Wurfmehrkampf, in dem sie nach Würfen und Stoßen mit dem Hammer, dem Speer, dem Diskus, dem Wurfgewicht und der Kugel auf dem bronzenen Podiumsplatz landete. Es war ihre 10. Bronzemedaille in diesem Jahr bei den Deutschen und den Europameisterschaften.

Die 11. kam dann für Anne Reuschenbach fast etwas unerwartet zwei Wochen später bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im niederrheinischen Kevelaer (9.9.17). Wieder in der Klasse W 35 und gemeinsam mit ihren Staffelkameradinnen von Zella-Mehlis Sabine Müller, Irene Bell, Daniela Schulz-Ertner sowie dazu Vanessa Lemence, Anne Raab und Sarah Schraub landete das Team beim Endkampf auf dem bronzenen Platz 3. Von jeder Mannschaft kamen jeweils zwei Athletinnen über 100 Meter, 800 Meter, im Weit- und Hochsprung sowie im Kugelstoß und Diskuswurf in die Punktwertung. Dazu gab es für die Leistungen in der 4x100 Meter-Staffel Punkte.

Es war ein Parcours mit Hindernissen. Bei der ersten Qualifikationsrunde Ende April in Allendorf waren die Bedingungen nicht die besten und die nötige Punktzahl wurde verfehlt. Drei Tage vor Meldeschluss (nur die 6 besten Teams in ganz Deutschland durften am Finale teilnehmen) richtete die LG am heimischen Sauerborn noch einen Qualifikationswettkampf aus, bei dem zu allem Übel auch noch die elektronische Zeitmessung ausfiel. Aber der Deutsche Leichtathletikverband akzeptierte die per Handstoppung erzielten Leistungen und so erreichte das Septett doch noch die nötige Punktzahl und konnte in Kevelaer an den Start gehen. Dort gab es dann ein enges Ringen um die Plätze. Aber dank einer überragenden Stadionrunde in der 4x100 Meter-Staffel  sicherten sich die „glorreichen Sieben“ den 3. Platz, nur geschlagen von den starken Startgemeinschaften „Equipe Saar“ und „Bedburg/Dinslaken“. Diese Mannschaften konnten jeweils deutlich mehr Wettkämpferinnen aufbieten, vor allem waren sie in der Breite bei den Würfen stärker aufgestellt. Aber das wollen die bronzenen Damen der LG BSN im nächsten Jahr ändern.

Zum Abschluss noch ein kleiner Schwenk – nur einen Tag nach dem kräftezehrenden Tag von Kevelaer stand Irene Bell in Altenhain am Start zum 10. Wuzzelauf. Und dort schaffte sie dann Denkwürdiges – 10 mal nahm sie teil und 10 mal lief sie als Erste durch das Ziel!