Volleyball 2. BL: Heimspiel am Sonntag, 6. März gegen Rote Raben Vilsbiburg

04.03.2016 - Torsten Spiller setzt auf den Heimvorteil – und Katharina Kutschbach

Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden erwarten am kommenden Sonntag die Roten Raben Vilsbiburg II.

Bad Soden. Die Ausgangslage ist klar: Vier Spieltage vor dem Ende der Saison in der 2. Liga Süd könnte die Mannschaft von Trainer Torsten Spiller mit einem weiteren Heimsieg am Sonntag (16 Uhr, Otfried-Preußler-Halle) gegen die Roten Raben Vilsbiburg II einen großen Schritt in Richtung Ligaverbleib machen – und den Gegner in der Tabelle überholen.

Die TG Bad Soden hat im Kampf gegen den Abstieg weiter alle Trümpfe in der Hand. Vier Zähler beträgt der Vorsprung auf den Vorletzten Dintervolleys Engelsdorf. Durch den überzeugenden 3:0-Auswärtssieg in Holz vor knapp zwei Wochen tankte die Mannschaft reichlich Selbstvertrauen. Nach dem erneut spielfreien Wochenende möchten die Bad Sodenerinnen nun alle Kräfte bündeln und mit einem Erfolg gegen Vilsbiburg II den Klassenverbleib – bei optimalem Verlauf – fast schon perfekt machen.

So weit möchte Torsten Spiller zwar noch nicht gehen, denn egal, wie die Partie gegen Vilsbiburg auch endet, rechnerisch wäre Bad Soden auch bei einem Sieg noch nicht gerettet. Ein Heimsieg wäre dennoch ein großer Schritt. „Drei Punkte wären Gold wert“, weiß Spiller um die Wichtigkeit dieses Heimspiels. Das spielfreie Wochenende hätte seinem Team gut getan. Den Gegner hat Spiller genau analysiert. „Vilsbiburg hat einen exzellenten Kader“, sagt der Trainer. Er rechnet mit einem „Kampfspiel“. Die Tagesform könnte entscheidend sein. Mit guten Aufschlägen möchte Spiller die Roten Raben Vilsbiburg von Beginn an in der heimischen Preußler-Halle unter Druck setzen.

Personell sind Spiller am Sonntag zwei Optionen genommen. Pauline Schultz und Anna Kunstmann sind mit der U 20 der TG Bad Soden bei den Südwestdeutschen Meisterschaften im Einsatz. Eine Spielverlegung war aus Termingründen nicht zu stemmen. Deshalb zog der Trainer nun die Konsequenz und reaktivierte mit Katharina Kutschbach eine erfahrene Zuspielerin. „Sie hilft uns aus“, freut sich Spiller über die Unterstützung der langjährigen Bad Sodener Leistungsträgerin, die vor der Runde aus beruflichen Gründen eigentlich nicht mehr zur Verfügung stand. Mit Kutschbach und Oliwia Oleaszewska hat Spiller gegen Vilsbiburg somit zwei starke Zuspielerinnen im Kader. Er hofft dabei vor allem auf den „Spielwitz“ von Rückkehrerin Kutschbach. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel ist Bad Soden gewarnt und hat mit dem Gegner deshalb auch noch eine Rechnung offen. Torsten Spiller setzt gegen die Roten Raben Vilsbiburg II vor allem auf den Heimvorteil.    

Ihr Ansprechpartner: Torsten Spiller