Volleyball 2. BL: TG verliert deutlich in Neuwied

25.01.2016 - 0.3 gegen den Aufsteiger aus Neuwied

Coach Throsten Spiller erlebt Neuwied in Hochform

Der Gastgeber aus Neuwied war stark einzuschätzen – sind sie doch als Aufsteiger auf Platz 4 der 2. Volleyball Bundesliga platziert. Dennoch hatte sich das Team der TG Bad Soden an diesem Wochenende mehr ausgerechnet. Am Ende war das Ergebnis mit 25:15, 25:20 und 25:19 aus Neuwieder Sicht jedoch deutlich.

Wie schon vergangene Woche war Aline Beigel wieder als Libero für die fehlende Alexandra Cebulla und die noch leicht verletzte Viktoria Graf im Einsatz. Im Zuspiel startet wieder Pauline Schultz mit Steffi Lehman und Katharina Hinrichsen im Außenangriff, Franziska Buchweitz und Julia Osterloh im Mittelblock, sowie Marlen Muschter auf der Diagnolaposition.

Das Team fand von Beginn an nicht richtig ins Spiel, schenke durch Eigenfehlern in Annahme und Angriff den Gegnern viele Punkte. Dennoch konnte sich der VC Neuwied bis Mitte des Satzes nicht deutlich absetzen und nahm bei 18:15 noch eine Auszeit. Der Trainer schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn danach gaben die Gastgeberinnen keinen Punkt mehr ab und sicherten sich den ersten Satz.

Auch im folgenden Satz liefen die Taunusstädterinnen dem Punktestand immer einen Schritt hinterher. Die Beine schienen in Annahme und Abwehr immer zu spät zu laufen und die Gegner überzeugten mit vielen guten Abwehraktionen. Trainer Torsten Spiller versuchte es mit den bewährten Wechseln: Jacqueline Garski im Außenangriff und Anna Kunstmann auf der Diagonalposition. Am Ende war der Satz enger, ging wieder an die Gastgeberinnen, aber ließ auf eine Steigerung im weiteren Spielverlauf hoffen.

Im dritten Satz änderte Trainer Spiller die Startformation der ersten beiden Sätze und ließ Garski und Kunstmann weiter auf dem Feld. Doch schon bei einem Spielstand von 0:4 wechselte er Katharina Hinrichsen zurück. Jedoch brachte auch das nicht den erhofften Schwung und zwang die erste Auszeit schon bei 1:6 herbei. Wie auch schon in den Sätzen davor wollte es bei den Sodenerinnen in allen Elementen nicht so richtig funktionieren. Von Annahme über Zuspiel bis Angriff, Block und Abwehr kam keine Stabilität in das Spiel und brachte den Neuwiedern auch in diesem Satz einen ungefährdeten Sieg.

Ihr Ansprechpartner: Torsten Spiller