Volleyball 2. BL: Gleich 2 Spiele im neuen Jahr

07.01.2016 - Auswärtsspiel gegen Offenburg und Heimspiel gegen Dresden am Sonntag

Bad Sodenerinnen peilen einen Heimsieg gegen Dresden an

Am Sonntag, 10. Januar, erwartet die TG Bad Soden in der 2. Bundesliga Süd den VCO Dresden.

Der Auftakt ins neue Jahr hat es für unsere Volleyballerinnen in der 2. Bundesliga gleich in sich. Nach dem Gastspiel am Samstag beim Spitzenreiter VC Offenburg erwartet das Team von Trainer Torsten Spiller am den VCO Dresden. Der Blick auf die Tabelle verspricht ein spannendes Duell „auf Augenhöhe“, denn Dresden liegt nur zwei Zähler vor den Bad Sodenerinnen. Mit einem Heimsieg könnte die TG also am heutigen Gegner vorbeiziehen.

Die Liga bliebt weiterhin sehr ausgeglichen, spätestens nach der bitteren 1:3-Heimniederlage im letzten Spiel des vergangenen Jahres gegen den Vorletzten aus Engelsdorf. „Da verlierst du nicht, wenn du vollzählig bist“, blickt Trainer Torsten Spiller zurück. In dieser Partie machten sich vor allem die Ausfälle von Marlen Muschter (Knöchelverletzung) und Spielführerin Steffi Lehmann (Rücken) bemerkbar. Spiller ist froh, dass beide zuletzt wieder ins Training einsteigen konnten und heute wieder zur Verfügung stehen werden. Ebenfalls wieder im Training ist Libero Viktoria Graf. Nach ihrer hartnäckigen Ellenbogen-Entzündung kommt ein Einsatz aber wohl noch zu früh. Der Kader ist somit aber fast wieder komplett, weshalb Spiller auch optimistisch ist, an diesem Wochenende zu punkten. Im Kampf um den Klassenverbleib benötigen die Bad Sodenerinnen jeden Zähler. An diesem  „Doppel-Wochenende“ peilt der Bad Sodener Trainer „mindestens drei Punkte an“.

In Offenburg sollten deshalb auch „keine Kräfte geschont“ werden, auch wenn es wohl realistischer ist, am heutigen Sonntag zu Hause gegen Dresden zu punkten. Das Heimspiel sei die eindeutig wichtigere Partie, gibt Torsten Spiller zu. Deshalb werde er sich in der Videoanalyse und dem Training im Vorfeld auch intensiver mit dem heutigen Gegner beschäftigen, erklärt der Trainer. „Dresden ist ein starker Gegner, aber im Aufschlag noch nicht so stabil“, so Spiller weiter. Von einem Heimsieg ist er dennoch überzeugt.

Der Trainer freut sich, dass die Liga derzeit so ausgeglichen ist. Dadurch bliebe es wohl bis zum Saisonende sehr spannend. Die 16 Punkte bis zum Ende des vergangenen Jahres seien eine ordentliche Ausbeute. Nun gelte es aber, den Abstand zur Abstiegszone so schnell wie möglich wieder zu vergrößern. Aktuell befinden sich die Bad Sodenerinnen im unteren Mittelfeld der Tabelle. Der Abstand zum Vorletzten Engelsdorf beträgt nur zwei Zähler, doch auch Dresden liegt nur zwei Punkte vor Bad Soden auf Rang sieben, der Fünfte Grimma hat auch nur drei Zähler mehr als der höchstklassigste Volleyball-Verein aus dem Main-Taunus-Kreis auf dem Konto.

Der Druck wächst somit auf die TG Bad Soden, doch gerade das würde seiner Mannschaft gar nichts ausmachen – ganz im Gegenteil. Spiller weiter: „Das Team spielt unter Druck besser. Es ist also nicht relevant, ob wir unten oder oben stehen. Wir haben keine Angst, müssen aber wachsam bleiben.“

 

Ihr Ansprechpartner: Torsten Spiller