2. BL: Volleyballerinnen erwarten den SV Lohhof

10.12.2015 - Sonntag, 13. Dezember, 16 Uhr, OPS

Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden erwarten in der 2. Bundesliga Süd am kommenden Sonntag das Spitzenteam des SV Lohhof.

Bad Soden. Im letzten Spiel der Hinrunde möchte die Mannschaft von Trainer Torsten Spiller ihre bislang ohnehin schon ordentliche Ausbeute von 15 Punkten weiter verbessern.  Mit dem SV Lohhof gastiert am Sonntag (16 Uhr) aber ein Top-Team aus dem Spitzenquartett in der Otfried-Preußler Halle. Die Zeichen auf einen guten Abschluss vor der kurzen Winterpause stehen aber dennoch nicht schlecht. Zum einen werden die Bad Sodenerinnen nach dem glatten 3:0-Auswärtssieg in Sonthofen mit breiter Brust auftreten. Außerdem besteht eine Woche später im ersten Rückrundenspiel gegen Engelsdorf erneut vor heimischer Kulisse eine weitere gute Chance auf Punkte zum Jahresabschluss. Zunächst einmal liegt der Fokus aber voll und ganz auf Lohhof.

Zuletzt plagten Trainer Torsten Spiller immer wieder Personalsorgen. Da war der Trainer froh, dass er mit Alexandra Cebulla eine wertvolle Alternative in seinem Kader hat, die quasi jede Position spielen kann. Zuletzt überzeugte die inzwischen 44 Jahre alte Hofheimerin als Libero, nachdem Julia Graf verletzungsbedingt ausfiel. „Ich bin Mannschaftssportlerin. Wenn Not am Mann ist, helfe ich gerne aus“, erklärt Alexandra Cebulla, die ihren Mitspielerinnen mit ihrer Routine und sicheren Annahme viel Sicherheit gibt.

Alexandra Cebulla ist der Back-Up bei der TG Bad Soden, wenn es personell eng wird. „Ich trainiere seit Jahren mit“, verrät die kaufmännische Angestellte. Dass sie dabei die mit Abstand älteste Spielerin im Kader der TG ist, stört Cebulla dabei überhaupt nicht. „Man fühlt sich jünger, wenn man mit den jungen Leuten trainier“, sagt sie.  Die Mischung in der Mannschaft gefällt ihr dabei sehr gut. Einige junge Spielerinnen, die schon seit der Jugend in Bad Soden spielen, treffen dabei auf ehemalige Erstliga-Spielerinnen wie Steffi Lehmann oder Julia Osterloh. „Das passt gut zusammen“, erklärt Alexandra Cebulla.

In den vergangenen Jahren – seit 2001 spielt sie nach einer Unterbrechung wieder in Bad Soden – sei „vieles professioneller“ geworden. Besonders positiv bewertet Cebulla dabei die Jugendarbeit bei der TG Bad Soden. Sie hofft, dass in Zukunft weitere junge Talente den Sprung in den Zweitliga-Kader schaffen, auch wenn sie dadurch wieder ins zweite Glied rücken würde. „Mir macht das Training Spaß“, betont Alexandra Cebulla.

Vorerst wird sie auch noch dringend gebraucht. Bei den meisten Spielen war sie in dieser Saison mit von der Partie und konnte ihren Beitrag zum bislang positiven Abschneiden leisten. Sie glaubt aber, dass noch viel mehr in diesem Team steckt: „Die Qualität kommt noch zu selten durch und spiegelt sich in den Spielen nicht immer wieder. Wir können noch viel mehr abrufen und können noch viel mehr.“ Das hänge aber auch mit den ständigen Verletzungen oder Krankheiten zusammen, weshalb die Mannschaft bislang nur selten komplett trainieren konnte.

Am Sonntag gegen Lohhof hofft Alexandra Cebulla nun auf einen weiteren Heimsieg, auch wenn sie weiß, dass dies „eine große Herausforderung“ wird. Cebulla freut sich auf das Heimspiel in der Preußler-Halle – auch wenn sie es in der alten Hasselgrundhalle „etwas kuscheliger“ fand. „Wir werden sehen, ob sie uns liegen“, ist Alexandra Cebulla gespannt. Zu einem guten Ergebnis möchte die erfahrenste Bad Sodener Spielerin auch diesmal wieder ihren Teil beitragen.

Ihr Ansprechpartner: Torsten Spiller