Torsten Spiller möchte gegen Erfurt „mindestens einen Punkt holen

25.11.2015 - Wieder fünf Sätze in der Preußler-Halle?

Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden erwarten am kommenden Sonntag den Tabellendritten, das SWE Volley-Team aus Erfurt.

Wenn die Serie hält, dann hat die Mannschaft von Trainer Torsten Spiller einen Punkt quasi sicher. Denn dann geht es auch im fünften Heimspiel dieser Saison über fünf Sätze. Vier Partien absolvierten die Bad Sodenerinnen in dieser Spielzeit in der neuen Otfried-Preußler-Halle – vier Mal ging es über die volle Distanz. Zwei Mal setzte sich die Turngemeinde (gegen Holz und München) durch, gegen Neuwied und Offenburg musste man sich dagegen im Tiebreak geschlagen geben. Fakt ist: In Bad Soden bekommen die Zuschauer wohl immer ein Spektakel geboten – egal ob es als Außenseiter gegen ein Spitzenteam wie Lohhof geht oder wie zuletzt als haushoher Favorit gegen Holz.

Am Sonntag (16 Uhr) ist die TG Bad Soden aber eindeutig in der Außenseiterrolle. Das ambitionierte SWE Volley-Team aus Erfurt belegt mit satten 20 Punkten derzeit den dritten Platz. „Wenn nach neun Spielen der Dritte kommt, hat er schon ein paar Spiele gewonnen“, weiß Torsten Spiller, was auf sein Team zukommt. Personell sind die Bad Sodenerinnen diesmal wieder gut aufgestellt. Bis auf die beiden Mittelblockerinnen Anneke Thiede und Sarah Thiele steht Spiller der gesamte Kader zur Verfügung. Mit Alexandra Cebulla und Aline Beigel sind gleich zwei Liberos im Kader, es bestehen somit einige Variationsmöglichkeiten. Und auch der Trainer selbst bekommt Verstärkung. Mit Dirk Kopp bekam Spiller einen neuen Co-Trainer an seine Seite gestellt. Kopp trainierte zuletzt in der Oberliga die HTG Bad Homburg, ist also ein alter Weggefährte von Torsten Spiller, der vom gleichen Verein nach Bad Soden kam.

Nach der 1:3-Niederlage zuletzt bei den Roten Raben Vilsbiburg II sieht Spiller sein Team gegen Erfurt gerüstet: „Ich glaube, dass wir da sein werden. Gegen Holz hatten wir zuletzt das Problem, gegen den Letzten zu spielen. Die haben wir unterschätzt, auch wenn man versucht, das nicht zu machen. Jetzt kommt aber ein hochkarätiger Gegner.“ Spiller ist überzeugt, dass sich seine Mannschaft voll auf die Aufgabe gegen Erfurt konzentriert und fokussiert. „Wir sind bereit zu kämpfen und werden alles geben. Wir werden es Erfurt sicher nicht leicht machen“, sagt der Bad Sodener Trainer. Torsten Spiller möchte vor heimischer Kulisse „mindestens einen Punkt holen“. Das würde irgendwie zur bisherigen Heimbilanz passen, denn dann wäre zum fünften Mal in Folge ein Fünf-Satz-Spiel möglich. Und im Tiebreak wäre gegen Erfurt dann wohl alles möglich. cn

Ihre Ansprechpartnerin: Barbara Hermanowski