TG Bad Soden Volleyball, 2. Bundesliga Frauen 1. Heimspiel am 6.10. um 16 Uhr!

30.09.2013 - Alles neu

Mit vielen neuen Gesichtern auf dem Feld startet Bad Soden in die neue Saison. In Vilsbiburg muss sich die TG mit 1:3 (18:25, 19:25, 25:22, 14:25) geschlagen geben, kann dabei aber wertvolle Erfahrungen sammeln.
Peter Fox proklamiert das Neue in seinem altbekannten Gassenhauer als notwendigen frischen Wind, der staubbedeckte alte Strukturen aufrüttelt. Im Sport haben Veränderungen hier und da einen ähnlichen Effekt, doch wenn das Neue die Überhand gewinnt, ist es eine große Herausforderung. So auch bei der ersten Damenmannschaft des TG Bad Soden, bei der am vergangenen Samstag die neue Saison begonnen hat. Seit Monaten hat man sich auf diesen Tag vorbereitet und viel Arbeit in die Harmonisierung eines Kaders gesteckt, der viele neue Gesichter aufweist. Gegen die Bundesligareserve der Roten Raben Vilsbiburg standen insgesamt vier neue Spielerinnen in der Erstaufstellunbg und das spiegelte sich auch in der durchwachsenen Leistung. 3:1 mussten sich dich Kurstädterinnen unter Coach Elena Kiesling geschlagen geben. Doch ist dieses Ergebnis nicht nur negativ - die gewonnenen Erkenntnisse untermauern die Erfahrungen, die in den letzten Trainingswochen gesammelt wurden.
Über fast zwei Stunden wohnten die Besucher einem nicht unansehnlichen Spiel bei, das viele lange Ballwechsel aufwies. Regelmäßig ging ein Raunen durch die Zuschauer, wenn einem der Teams mal wieder eine spektakuläre Abwehr gelang. Der Sodener Defensive rund um Libero Dana Zajac gelang es ein ums andere Mal, die guten Angriffe der Raben abzuschwächen. Doch oft haperte es im Angriff, der nicht entschlossen genug um die Ecke kam.
Außer Neuzugang Katharina Hinrichsen, die sehr beherzt den Ball bearbeitete und regelmäßig das Loch im gegnerischen Block und der Feldabwehr fand, hatte Bad Soden Probleme, den Ball tot zu machen. Auch die Annahme hatte nicht immer die nötige Qualität, die es den Stellerinnen Sabine Berkemeyer und Pauline Schultz leichter gemacht hätte, die Bälle optimal zu verteilen. Im Gegensatz dazu waren die Angaben gut und landeten fast immer, wo sie landen sollten.